Ardbeg Galileo kommt im September

Veröffentlicht auf von whiskyfaessla

Nun also offiziell. Laut just-drinks.com soll der Galileo von Ardbeg ab 1. September bei weltweiten Händlern in der Regalen stehen. Marketing und Einfallsreichtum lässt man sich bei Louis Vuitton Moët Hennessy allerdings auch was kosten. Und so muss man für den kommenden Ardbeg Galileo schon gut in die Tasche greifen. Neben dem Whisky scheint also auch der Preis in luftige Höhen aufzusteigen.

Bildquelle: DonkeyHotey

 

 

49 %Vol. Alkohol steckt im Ardbeg Galileo, einer Jahrgangsabfüllung aus dem Jahr 1999.

Die Reifung dieses Single Malt Scotch Whiskys verlief dabei sowohl in Ex-Marsala-Wein-Fässern als auch in First Fill Ex-Bourbon-Fässern.

Entsprechend dem No-Age-Statement-Trend, von dem Ardbeg mittlerweile ein eifriger Verfechter ist, gibt es keine offizielle Altersangabe zum Ardbeg Galileo. Whiskynotes.be geht allerdings von einem 12-13 jährigen Whisky aus.

Die genannten Fakten sind jedoch nicht der einzige Grund, warum der neue

Ardbeg Galileo 90,- € kostet. Im Oktober 2011 schickte man eine Probe eines Ardbeg New Makes zur Internationalen Raumstation, kurz: ISS.

Das erklärte Ziel war die Untersuchung, inwieweit eine beinahe Schwerelosigkeit Einfluss auf den Reifungsprozess zwischen Destillat und Eichenholz hat.

Nun, da die Probe zurück auf der Erde ist, startet als Tribut zu diesem innovativen Experiment Ardbegs Galileo seinen Weg in die Händler-Regale. Zwar wurde im Vorfeld häufig darüber spekuliert, ob Teile des Whiskys aus dem All zumindest teilweise mitabgefüllt wurden, hierüber gibt es nach wie vor jedoch keine eindeutigen Aussagen. Man spricht lediglich von einem Whisky zur Erinnerung an dieses Experiment. Marketing-technisch geschickt verpackt.

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